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@franzifrei4 Über ihren Weg bis zur Diagnose Endometriose & Adenomyose...

  • vor 14 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Hallo, ich bin Franziska, 35 Jahre alt. Ich habe seit 2014 die Diagnose Endometriose und seit 2021 V. a. Adenomyose.


Das ist meine Geschichte:

Alles begann bei mir, als ich 9 Jahre alt war. Ich war noch ein Kind und doch schon eine halbe Frau. Ich bekam meine Periode! Anfangs war alles gut. Bis ich immer stärkere und längere Blutungen hatte. Es ging so weit, dass meine starke Blutung nicht mehr aufhörte und ich mich beim Frauenarzt vorstellen musste. Ich musste in sehr jungen Jahren bereits die Pille nehmen, damit sich mein Zyklus einstellte.


Dann nahm alles seinen Lauf...


2007 hatte ich dann die ersten Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Also ab zum Frauenarzt. Hier stand erstmal ein Leistenbruch im Raum. Ich habe dann mehrere Termine bei zwei verschiedenen Orthopäden wahrgenommen. 2014 war es dann soweit. Ich hatte meine Operation wegen dem Verdacht auf Leistenbruch. Aber es kam alles anders. Die Ärzte haben bei der durchgeführten Laparoskopie verdächtige Endometrioseherde gefunden.


Nach der Operation standen viele verschiedene Hormontherapien an sowie zusätzliche Medikamente wie Wobenzym. Die Symptome der Endometriose sowie die Nebenwirkungen der Hormontherapie und von Wobenzym nahmen stetig zu.


2018 habe ich mich gegen all die Hormone sowie die weiteren Tabletten entschieden.

Im Laufe der Zeit habe ich dann zwei Unikliniken aufgesucht, den Frauenarzt gewechselt und weitere Hormontherapien versucht. Ich wollte die Hoffnung nicht aufgeben, dass es doch eine Pille geben muss, gegen die mein Körper nicht ankämpft. Aber alles ohne Erfolg!


Nachdem dann meine Schmerzen unerträglich wurden, fand 2021 eine weitere Operation statt.

Hier fand wieder eine Endometriosesanierung statt. Es wurden Endometrioseherde an der linken Beckenwand sowie an der Dickdarmwand entfernt. Des Weiteren stand eine Begutachtung der Zysten an. Hier wurde auch festgestellt, dass ich eine kugelförmige Gebärmutter habe und dadurch der Verdacht auf Adenomyose besteht.


Nach meinen Operationen erholte ich mich eigentlich relativ schnell. Nur nahmen die Symptome der Endometriose sowie der Adenomyose im Laufe der Zeit zu.


Ich habe bisher zwei Unikliniken sowie eine Schmerzklinik besucht. In der Schmerzklinik wurde mir dann gesagt, dass ich unter Fibromyalgie sowie unter somatoformer Schmerzstörung leide. Dazu kommen noch viele weitere Begleitkrankheiten wie z. B. HPV, EBV, Raynaud-Syndrom, Lebensmittelunverträglichkeiten und der Verdacht auf Rheuma. 2023 habe ich dann also einen Antrag auf GdB gestellt. Mein Grad der Behinderung beträgt 20 und ist unbefristet gültig.


Nachdem ich meinen Alltag, meinen Sport und meine Ernährung umgestellt habe, kann ich zumindest an einigen Tagen im Monat schmerzlos laufen und meinen Alltag einigermaßen meistern. Wiederum gibt es aber auch schlechte Tage, an denen mich der Reizdarm, Migräne, Übelkeit, starke Schmerzen, Blasenschwäche, Erschöpfung, Kurzatmigkeit, Blut im Urin, Blähungen sowie kleine Zusammenbrüche jeglicher Art sowie Schweißausbrüche bis hin zu Schüttelfrost oder eine gefühlte Erkältung fest im Griff haben.


Anfangs fiel es mir besonders schwer, mit den Diagnosen zu leben. Im Laufe der Zeit lernte ich aber, damit umzugehen und meinen Körper so zu akzeptieren, wie er ist.

Betroffenen möchte ich mit auf den Weg geben:

Steht zu eurem Körper und zu eurer Krankheit! Gebt eurem Körper das, was er braucht, und haltet durch! Ihr seid nicht allein! Es lohnt sich, für sein Leben zu kämpfen.


Franziska von @franzifrei4



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